Wir haben die Wahl oder?

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Gespeichert von lichtan am 19. September 2013 - 14:37
Egal wen oder was wir wählen, die gefühlte die Anzahl der Volksvertreter nimmt von Wahl zu Wahl ab. Man kann versuchen, über die Berufe der Abgeordneten Schlüsse über die soziale Herkunft zu ziehen. Dabei wird schnell klar, dass hat mit ausgewogener Volksvertretung nicht mehr viel zu tun.

Platz 1: 141 mal / Wirtschaft (einschl. Verbände);
Hier wurde die Lobbyarbeit quasi erfunden.
Platz 2: 100 mal / Rechts-, wirtschafts- und steuerberatende Berufe;
Die sind gegen eine Vereinfachung des Steuerrechts und der Rechtsprechung und dürfen ihre Mandanten ( Unterstützer ) nicht nennen. ;-)
Platz 3: 91 mal / Politische und gesellschaftliche Organisationen, Mitarbeiter bei Abgeordneten;
Berufspolitiker, was immer das heißt?
Platz 4: 86 mal / Bildung, Lehre, Forschung;
49 sind davon beamtet, nicht gerade ein Zeichen für Fortschritt und Erneuerung.
Platz 5: 68 mal / Verwaltung;
Die sorgen dafür, dass immer genug zu verwalten bleibt. Davon sind auch hier 34 beamtet.

486 der insgesamt 620 Abgeordneten steuern also den Laden und haben uns dorthin geführt, wo wir heute sind. Darum ist es heute im Lande so, wie es ist. Wer etwas ändern will, sollte mit seiner Stimme dafür sorgen, dass diese fünf Berufsgruppen anteilig nicht noch weiter zunehmen. Auf jeden Fall abnehmen sollte der Anteil der Rechts-, und Steueranwälte und der Berufspolitiker. Denn wie heißt es doch so schön:

"Wenn es keine Anwälte gäbe, dann brauchten wir auch keine."
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